| Mittels unserer intern entwickelten Herstellungsverfahren
stellen wir synthetische Filtermedien her. Dieser Prozess erlaubt uns
die Herstellung von Mikrofasern sowie seit kurzem auch von integrierten
Nanofasern (100 nm – 1 µm), wodurch besonders hohe mechanische
Abscheideleistungen erreicht werden. Der größte Vorteil dieser
Technologie liegt darin, kundenspezifische Produkte entwickeln und herstellen
zu können, bei denen der Gradient zwischen groben und feinen Fasern
in einem weiten Spektrum frei wählbar ist.
Die Kombination unterschiedlicher Faserdurchmesser erlaubt die Entwicklung
und Herstellung von progressiv aufgebauten Filtermedien. Somit erreichen
wir bei all unseren Medien eine hervorragende Balance zwischen Abscheideleistung,
Luftdurchlässigkeit und Standzeit.
Auf Grund der einzigartigen Konstruktion sind IREMA-Filter eigensteif
und somit plissierfähig. Das verwendete Material ist hydrophob (wasserabweisend)
und bietet Mikroorganismen keine Wachstumsgrundlage. Unsere Produkte sind
ausnahmslos glasfaserfrei (Glasfasermedien stehen seit langem unter dem
Verdacht, durch die Ablösung feinster Glasfaserpartikel die menschliche
Lunge zu schädigen und Krebs auslösen zu können).
Einsatzzwecke:
- Ein großer Teil unserer Produkte wird von der Automobilindustrie
in der Innenraumfiltration eingesetzt. In rund jedem 3. Kfz-Innenraumfilter
wird ein IREMA-Filtermedium verwendet. Neben steigender Nachfrage nach
unseren Partikelfiltermedien wächst vor allem in jüngster
Zeit insbesondere auch die Nachfrage nach unseren Kombifiltermedien.
- Außerdem vertreiben wir Filtermedien und -produkte weltweit für die Klima- und Lüftungsindustrie (HVAC) – mit steigender Nachfrage.
- Mittels unserer Mikrofasertechnologie stellen wir seit Jahren Filterprodukte
für die Filterklassen M5 – F9 gemäß DIN EN 779:2002 her.
- Mittels unserer intern entwickelten Integrierten Nanofasertechnologie (integrierte Feinstfasern) erfüllen unsere Filterprodukte die neuen Standards der DIN EN 779:2012 im entladenen Zustand.
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Funktionsweise der „Integrierten Nanofasertechnologie“:
Fasern haben die Affinität, in etwas gleich große Partikel
besonders gut abzuscheiden. Da von den Filtermedien heutzutage gefordert
wird, immer kleinere Partikel abzuscheiden, sind in den letzten Jahren
weltweit verschiedene Technologien zur Erzeugung von Nanofasern entwickelt
worden. Diese werden nahezu ausnahmslos nach der Produktion des eigentlichen
Vlieses als Beschichtung aufgetragen und verbessern die Filtereffizienz
erheblich. Nachteil dieser Verfahren: die Nanofasern wirken als Oberflächenfilter
(2-dimensional) und weisen dementsprechend geringe Standzeiten auf.
Unsere selbst entwickelte Feinstfastertechnologie "Integrierte Nanofasertechnologie" erlaubt uns jedoch, in einem
Arbeitsgang die Feinstfasern in das Filtermedium einzubetten. Hierdurch
entsteht ein Tiefenfilter (3-dimensional) mit
- hervorragende Effizienzen im Feinststaubbereich durch die Verwendung
von Nanofasern
- hohe mechanische Abscheideleistung
- niedriger Strömungswiderstand durch Slip-Flow-Effekt
- deutlich verbesserte Standzeit durch Tiefenfiltration
- flexibel einstellbare Verteilung zwischen groben und feinen Fasern
- geringer Materialeinsatz
- Schutz der Feinstfasern gegen mechanische Beschädigung

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