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Zertifizierung
Ende 2008 fand die neue Zertifizierung der IREMA-FILTER GmbH statt. IREMA-FILTER GmbH ist nach dem erfolgreichen Prüfungsverfahren nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
>>> Zertifikat

 
  Filtermedien  
 

Mittels unseres zur Patentierung angemeldeten Herstellungsverfahrens auf Grundlage eines Schmelzblasprozesses stellen wir synthetische Filtermedien her. Dieser Prozess erlaubt uns die Herstellung von Mikrofasern (2-20 µm Faserstärke) sowie seit kurzem auch von integrierten Nanofasern (100 nm – 1 µm). Der größte Vorteil dieser Technologie neben dem Preisvorteil besteht in der Entwicklung und Herstellung kundenspezifischer Produkte, bei denen der Gradient zwischen groben und feinen Fasern in einem weiten Spektrum frei wählbar ist.

Im Gegensatz zu den meisten auf dem Markt verfügbaren Technologien ist keine Nachbearbeitung wie z.B. das Kalandern mehrerer Vlieslagen (und somit die punktuelle Zerstörung des Mediums) erforderlich. Somit erreichen wir bei all unseren Medien eine hervorragende Balance zwischen Abscheideleistung, Luftdurchlässigkeit und Standzeit.

Auf Grund der einzigartigen Konstruktion sind IREMA-Filter eigensteif und somit plissierfähig. Das verwendete Material ist hydrophob und wirkt antibakteriell. Zudem sind unsere Produkte ausnahmslos glasfaserfrei (Glasfasermedien stehen seit langem unter dem Verdacht, durch die Ablösung feinster Glasfaserpartikel die menschliche Lunge zu beschädigen und Krebs auslösen zu können).

Einsatzzwecke:

  • Ein großer Teil unserer Produkte wird von der Automobilindustrie in der Innenraumfiltration eingesetzt. In rund jedem 3. Kfz-Innenraumfilter wird ein IREMA-Filtermedium verwendet. Neben steigender Nachfrage nach unseren Partikelfiltermedien wächst insbesondere in jüngster Zeit vor allem auch die Nachfrage nach unseren Kombifiltermedien.
  • Mittels unserer Mikrofasertechnologie stellen wir seit Jahren Filter der Klassen F5 – F9 gemäß DIN EN 779:2002 her.
  • Mittels der neu entwickelten „Integrierten Nanofasertechnologie“ erfüllen unsere Medien auch bei hohen Anströmgeschwindigkeiten nach DIN EN 1822 die Anforderungen der HEPA-Filtration (H10 sowie H11).

Funktionsweise der integrierten Nanofasertechnologie:

Fasern haben die Affinität Partikel in der Größenordnung des Faserdurchmessers besonders gut abzuscheiden. Da von den Filtermedien heutzutage gefordert wird, immer kleinere Partikel abzuscheiden, sind in den letzten Jahren weltweit verschiedene Technologien zur Erzeugung von Nanofasern entwickelt worden. Diese werden nahezu ausnahmslos nach der Produktion des eigentlichen Vlieses als Beschichtung aufgetragen und verbessern die Filtereffizienz erheblich. Nachteil dieser Verfahren: die Nanofasern wirken als Oberflächenfilter (2-dimensional) und weisen dementsprechend geringe Standzeiten auf.

Unsere „Integrierte Nanofasertechnologie“ erlaubt uns jedoch, in einem Arbeitsgang die Nanofasern in das Filtermedium einzubetten. Hierdurch entsteht ein Tiefenfilter (3-dimensional) mit

  • stark verbesserter Filtereffizienz,
  • deutlich erhöhter Standzeit,
  • geringerem Strömungswiderstand durch den Slip-Flow-Effekt,
  • geringerem Herstellaufwand und somit niedrigeren Kosten und
  • einstellbarem Gradient aus groben und feinen Fasern.

 
       
  English IREMA-FILTER GmbH   .   Telefon: +49(0)9180 / 94 14-0   .   e-mail: info@irema.de